karina villavicencio

gesture* mapping berlin

work in progress

Immaterielle Kollektionen
Ganghoferstraße 6 /ecke Donaustrasse
Berlin Art week
Berlin, 21.07 - 08.09.19

Während eines Monat war ich im Kaufhausschaufenster des Projektraumes Donau Ecke Ganghofer und führte eine künstlerische Forschung durch. Jeden Freitag ladte ich Fußgängerin ein, mir eine Geste zu spenden.
So ist gesture
mapping etworfen als intersubjektive/emotive Karte der Gesten von in Berlin lebenden Personen.
Es geht um eine Karte als Ort des Intersubjektives, als emotive und positive Praxis der Grenzen.
Mein Startpunkt waren die Fragen: Wie schaffen wir es, uns im Rahmen dieser vielfältigen, mehrstimmigen, multiethnischen und transnationalen Stadt zu verstehen? Und welche Rolle spielt die Andersartigkeit in der gemeinsamen Produktion von Sinnen
Als Betrachterin kann ich die Bedeutung einer Geste erkennen oder nicht.
Wenn ich den Inhalt dieser Bewegung erfasse, erkenne ich mich in dieser Person wieder.
Aber wenn ich die Bedeutung der Geste nicht verstehe, entsteht eine poetische Wahrnehmung.
Das abstrakte gesture* mapping berlin hilft mir diese Erfahrung zu vermitteln. Mich interessiert der Zeitpunkt, an dem die Beziehung zwischen Geste und Bedeutung ungenauer wird, indem sie eine Mehrdeutigkeit der Sinne verstärkt.
In diesem Moment ist die Subjektivität betont und die Sinne unserer Gesten werden Nomaden.
Dadurch wird die Rolle der Zuschauer*innen verstärkt. Indem sie bewegen, können sie neue Choreographie und Zusammenhänge zwischen der Geste entdecken.